Teil eines Werkes 
2. Theil (1813)
Entstehung
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len von der Stadt, am Strohme gelegen, ein Schloß mit dem Begraͤbniß ihrer Ahn⸗ herrn. Hier ſollte ſie beigeſetzt werden. Der Vater befand ſich grade abweſend, und der Bruder der Ungluͤcklichen, der auch als Offi⸗ cier in jener Stadt in Garniſon ſtand, erhielt von den Verwandten den Auftrag, waͤhrend die Leiche zu Waſſer mit einem eben abgehen⸗ den Schiffe nach dem Schloſſe gebracht wuͤrde, zu Lande vorauszureiſen, und die noͤthigen Anſtalten zum Begraͤbniſſe zu treffen. Nan hatte ihn zu dieſer Abſicht hinreichend mit Geld verſehn, und in Strohmau ſah ich ihn vom Pferde ſteigen, wo er, ein wenig aus⸗ ruhend, vor Traurigkeit anfangs kein Wort ſprach. Aber indem kamen mehrere von ſei⸗ nen Bekannten aus unſerer Stadt, freuten ſich, ihn nach langer Zeit einmal wieder zu ſehen, bedauerten ſein Ungluͤck, und da er ſo traurig ſchien, bemuͤhten ſie ſich, ihn aufzu⸗ heitern. Sie ließen einige allgemeine Worte uͤber die Sterblichkeit der Menſchen fallen,