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Stuͤcke gleichkam. Es war auf einem Balle, wo ſich die fruͤhere Geliebte ſichtlich von ſeiner Untreue uͤberzeugte. Sie ſtand wie erſtarrt bei dieſem Anblick, ihr Gefuͤhl wechſelte zwi⸗ ſchen Wehmuth und Rache, und nachdem ſie ihren Schmerz durch wilden Tanz vergebens zu unterdruͤcken geſtrebt hatte, ergriff ſie, heiß und mit aufgeloͤſten Locken aus den Reihen tretend, ein Glas toͤdtlich kalten Waſſers, und es ausleerend mit gluͤhenden Lippen ſagte ſie: Dies trinke ich Ihnen! Am folgenden Mor⸗
gen fand man ſie todt im Bette, und das Geruͤcht ſetzte hinzu, daß ſie ſich vergiftet
hatte. Man hoͤrte nichts von der Reue je⸗ nes Abſcheulichen, und alles, was er that, beſtand darin, daß er auf ein Landgut hin⸗ ausreiſte, wo er an den Damen des Hauſes und an dem Kammermaͤdchen Troͤſterinnen fand. Doch einen Leichtſinn anderer Art brach⸗ te dieſe Geſchichte zuwege, der zwar menſch⸗ licher, aber mir nicht minder auffallend war.
Die Familie jenes Fraͤuleins beſaß einige Mei⸗
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