Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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will ja doch auch ſeine Sporteln haben; da kommen Kerls in blauen und gruͤnen Roͤcken, 3 die recht ſchmuck und honnett ausſehen. Sie bezahlen gut, ich laſſe ſie ein, und bleibe recht vorſichtig an der Thuͤr ſtehen, daß mir der Gefangene gewiß nicht entwiſchen ſoll. Zwei, drei gruͤne Kerls waren ſchon wieder zuruͤck, da kommt einer im grauen Rock— ich paſſe wohl auf, aber er iſt es nicht. Es folgt wieder einer im gruͤnen, im blauen, im rothen, im gelben Rock— mir wurde ganz bluͤmerant vor den Augen, wie ich ſo viele Farben ſehe. Der letzte iſt wieder grau, ich ſage halt! und denke nun gewiß, es iſt mein Gefangener, aber— es iſt unſer alter Anti⸗ quarius Strohſeil, der, wie ihr wißt, be⸗ ſtuͤndig grau geht, und nur ſelten aus ſeiner 3 Polterkammer herauskommt; der ſieht mich

groß an und fragt: wo iſt denn nun der Gefangene? Ich ſehe ihn ja nicht.— Ich ſtecke den Kopf hinein, und der Kerl iſt rich⸗ tig fort. Nun mußte ich den Antiquarius

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