Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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Grenze zu ertappen, und ihn nach dem gro⸗ ßen Gefäͤngniſſe in den Thurm abzufuͤhren. Wir wußten zu Hauſe nichts davon; aber des Nachts traten ploͤtzlich fuͤnf Kerls herein, und indem ſie riefen: es iſt alles aus! pack⸗ ten ſie die Kiſten und Kaſten, und ſchleppten 3 ſie fort. Sie waren von der Verbruͤderung meines Vaters, und retteten von dem geſtoh⸗ lenen Gute, ſo viel ſie konnten. Ich bin verlohren! ſchrie meine Mutter, es koſtet mir das Leben. Da ich ſie an allem unſchul⸗ dig wußte, ſo begriff ich ihre Beſorgniß nicht, aber ſie verſicherte, wenn ſie aus dem Hauſe gehe, wuͤrde man ſie entdecken und aufgrei⸗ fen; die Huͤtte waͤre ihre letzte Zuflucht ge⸗ weſen, und nun ſei auch hier keine Sicher⸗ heit mehr. O warum bin ich nicht lieber nach der ſchrecklichen Inſel gegangen, fuhr ſie klagend fort, um dort gleich Gift und Tod einzuſaugen oder, von allen Zeugen entfernt, als eine lebendig Begrabene die Gnade Got⸗ tes anzuſlehen. Jetzt wird man mich aus