Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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then, meine Mutter mit hangenden Locken, Perlenkraͤnze in ihrem Haar, goldene Span⸗ gen um Hals und Arme, und ein hünmel⸗ blaues ſeidenes Kleid um ſie hingegoſſen, das ſie zu einer Heiligen verſchoͤnte. Weinend ſchlug ſie ihre Arme um mich und ſagte: heute iſt mein Geburtstag! Mutter, was ſind das fuͤr Schaͤtze? fragte ich. Sohn! antwortete ſie, ich zeige dir hier mein ver⸗ lohrnes Gluͤck.So ſind die Schaͤtze nicht dein? Unſer iſt nur, gab ſie zur Aut⸗ wort, was wir zu beſitzen verdienen, was wir zu gebrauchen nicht ſcheuen duͤrfen.So laß uns doch dafuͤr ein groͤßeres Haus kau⸗ fen, ſagte ich drauf. Je weiter von der Huͤtte, je naͤher das Grab! erwiederte ſie. Werde du nu nn und brav, ſo kann ich einſt noch vielleicht aus dieſem Gefaͤngniſſe auf⸗ erſtehn. Aber verſchweig, was du heute ſahſt, und erhalte mir das Leben; ſchwoͤre es mir. Ich ſchwur, und aller Glanz ging wieder in die vorige Verborgenheit zuruͤck.