Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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2 eine Generalmuſterung zu halten, und des⸗ halb werde ich auch nicht ermangeln, bei der Beſchreibung meiner mancherlei ſonderbaren Schickſale uͤber alles gelegentlich meine Mei⸗ uung zu ſagen, und meine Anſicht und meine Bemerkungen mitzutheilen. Uebrigens da ich mir einen fabelhaften Namen erworben habe geht auch meine Abſicht dahin, den Sammlern von Anekdoten und Charakterzuͤ⸗ gen mit dieſer Selbſt⸗Biographie einen Strich durch die Rechnung zu machen, und zugleich zu verhindern, daß man ſich nicht nach mei⸗ nem Tode wie beim Homer oder beim Eulen⸗ ſpiegel zanke, welche Stadt oder Inſel die Ehre gehabt habe, meine Wiege zu ſein. Zwar iſt es mit einer Selbſt⸗Biographie wie mit der Selbſterkenntniß ein mißliches Ding, und viele tauſend Beichtvaͤter haben deshalb als Profeſſoren der letztern ihre Noth, aber wenn es andern geradezu erlaubt ſein ſoll, uͤber mich Luͤgen zu verbreiten, ſo denke ich, habe ich noch das erſte Recht dazu, und darf

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