Erſtes Capitel.
Geburt.
Ich, der unſichtbare Prinz, will jetzt mein Leben beſchreiben. Zwar bin ich noch nicht alt, und koͤnnte waͤhrend der Beſchrei⸗ bung ſelbſt wohl noch manches erleben, aber da ich bemerkt habe, daß die Menſchen ohne Umſtaͤnde dahin ſterben, und es doch wohl ſein koͤnnte, daß ich die Gnadenjahre von Methuſalem nicht zu genießen bekaͤme, ſo will ich die Neugierde der Welt in Abſicht meiner werthen Perſon bei Zeiten befriedigen. Wenn ich jetzt auf meinem Schloſſe ſo ruhig da ſitzend in die Vergangenheit zuruͤckſchaue, kommt es mir vor, als wenn ich recht ab⸗ ſichtlich in die Welt hineingeſchickt waͤre, um I. Theil. A


