Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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Ja, lächle nur, brummte der Gouverneur, ein würdiger alter Mann, der das Herz auf dem rechten Flecke trug, in den grauen Bart und blickte dem Mi⸗ niſter nach,wir kennen Dich und Dein Gelichter. Der Sohn iſt ein Heuchler wie der Vater. Er ſcheint ihnen unbequem, dieſer Wermuth, ich glaub's wohl; ſie hätten gern das Vermögen der Tochter dieſes Hau⸗ ſes, das jetzt jenem zufällt, für ſich ſelbſt erjagt. Na, na, wir wollen ſorgen, daß dieſe Geſchichte Herrn Wermuth den Kopf nicht koſtet. Das Beſte iſt, die Sache ſoviel als möglich zu vertuſchen; das wird auch der Feldherr einſehen.

Für die nächſte Zeit wäre der Bräutigam ver⸗ ſorgt und aufgehoben, ſprach hohnlächelnd der Mini⸗ ſter bei ſich ſelbſt, als er, zu Hauſe angelangt, ſich an

den Schreibtiſch ſetzte.Jetzt gilt es, den ſeltſamen

Widerſtand Kathrin's zu brechen.

Raſch flog die Feder über das Papier.

Die prachtvolle Uhr auf dem Kaminſimſe ſchlug zwei Uhr, als ein Reitknecht mit dem Briefe an die Tante auf ſchnellem Renner ſich nach der Villa am See auf den Weg machte.

Die verſiegelte Antwort, welche er am nächſten Tag ſpät abends zurückbrachte, lautete:

Man muß es darauf ankommen laſſen, ob der