Teil eines Werkes 
20. Band (1844) Jack am Lande / von Kapitän Marryat ; neu aus dem Englischen von Dr. Carl Kolb
Entstehung
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war, obgleich ihm die Materialien durch eine Perſon geliefert worden ſeyn mußten, die mit der Sache wohl vertraut war.

„Was haltet Ihr nun von dieſem, Sir Edward 2“ fragte der Rechtsgelehrte halb triumphirend.

„„Daß entweder eine Verſchwörung gegen mich angezettelt worden iß, odeer daß ich wirklich ein armer Adeliger bin, wie Ihr Euch rück⸗ ſchtsvyll ausgedrückt habt.“

„Aber Ihr wißt, welche Wahl Euch in Ausſicht ſteht, und wür⸗ det Euch eines moraliſchen Felo de se ſchuldig machen, wenn Ihr zögertet. Na, laßts Euch nicht zu Herzen gehen, mein guter Sir Edward; wir haben dieſen Morgen genug Geſchäfte verhandelt. Wollt Ihr mit uns ein Lunch einnehmen 24 Miß Scrivener kann uns Ge⸗ ſellſchaft leiſten. Das Mädchen iſt ein wahrer Schatz für mich, Sir Edward. Seht Ihr, daß irgend etwas in der Anordnung dieſes Zimmers fehlt? Sie beſorgt mein ganzes Hausweſen und war bis auf die letzte Zeit— bis ſie ſich aufs Verſe machen legte— doch warum eilt Ihr ſo? Was habt Ihr auf meinen Vorſchlag zu ſagen?“

„Könnt Ihr dieſen Verſuch auf mein Eigenthum vereiteln?“

„Zuverläßig.“

„Wollt Ihr?“

„Unter jenen höchſt vortheilhaften Bedingungen.“

„Iſt der Anſpruch, durch den ich bedroht bin, auf Gerechtigkeit gegründet?“

„Das hängt von der Entſcheidung des Gerichtshofs ab.“

„Und könnt Ihr über dieſe gebieten?

„Ja.“

„Und wollt es?“

„Je nachdem Ihr Euch gegen mich und meine Tochter benehmt. Ihr kennt meine Bedingungen.“—

„Und wer ſeyd denn Ihr eigentlich, daß Ihr fagt, Ihr könnet und wollet das Recht nach Euern eigenen Planen und eingebildeten Intereſſen lenken?"