Teil eines Werkes 
20. Band (1844) Jack am Lande / von Kapitän Marryat ; neu aus dem Englischen von Dr. Carl Kolb
Entstehung
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daß Ihr auf die Vergangenheit zurückblicken müßt als auf einen angenehmen— ja, und wenn Ihr ſie mit Eurem künftigen Elend ver gleicht, einen peinlichen Traum.“

„Ihr ſetzt dies in ein ſtarkes Licht. Aber nun befehle ich Euch, Sir, mir zu ſagen, wißt Ihr nicht mehr von der Sache, als Ihr bereits zugeſtanden habt? Seyd nicht am Ende Ihr ſelbſt die Perſon, die um individueller Zwecke willen gegen mich arbeitet?“

„In der That, Sir Edward, Ihr thut mir Unrecht; wie könn⸗ tet Ihr mich auch für ſo tückiſch halten? Ich weiß nicht mehr, als was die Zeitungen angedeutet haben, und folgere blos daraus, daß die Einſender auf einer furchtbar gefährlichen Spur zu ſeyn ſcheinen.“

„Dann bin ich geborgen und an der ganzen Sache liegt gar nichts. Jene Artikel ſind blos unbeſtimmte, lächerliche Romane, die auf jeden andern Baronet faſt ebenſo anwendbar ſind, wie auf mich.“

„Es wird mir zu einer peinlichen Pflicht, Eure Zuverſicht niederzuſchlagen, Herr Edward. Habt Ihr die heutige Morgenpoſt ſchon zu Geſicht bekommen?“

„Nein.“

„Nun, der Artikel war ſo auffallend und ſo ſchlagend auf Euch anwendbar, daß meine liebe Elfrieda eine Abſchrift davon nahm. Ich ſende die Blätter, ſobald ich gefrühſtückt habe, regelmäßig nach meinem Bureau in der City. Es darf Euch nicht Wunder neh⸗ men, daß ſich Miß Scrivener etwas abſchrieb, was Euch ſo nahe angeht, denn alle Eure Angelegenheiten haben für ſie eine ſolche Wichtigkeit gewonnen, daß ihr Seelenfrieden darüber zu Grunde gegangen iſt. Ich habe meine Brille verlegt— aber dies iſt, glaube ich, das Blatt.“ 3

Mit dieſen Worten nahm Mr. Serivener ein paar Blätter Manuſkript auf und händigte ſie nachläſſig Sir Edward ein, welcher folgendermaßen laut zu leſen begann.