Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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Grade glücklich. Ich kannte mein Schickſal alle Zweifel waren zerſtreut. Ich ſetzte mich nieder und überlegte, was zu thun ſei. Ich ſollte meine Laufbahn von Neuem beginnen mit Einem Male in das Dun⸗ kel in Dürftigkeit verſinken und dennoch fühlte ich mich glücklich. Ich hatte mich gewaltſam aus mei⸗ ner frühern glänzenden Lage geriſſen ich war wieder ein Bettler, aber auch unabhängig und ich beſchloß es zu bleiben. Ich richtete freundliche Worte an Ti⸗ motheus, ging zu Bette, und verfiel, nachdem ich mein ferneres Verhalten überlegt hatte, in einen feſten Schlaf.

Nie erwachte ich mehr erquickt, als am anderen Morgen; ich packte nur die unentbehrlichſten Gegen⸗ ſtände in meinen Mantelſack, und entſagte allem Toi⸗ letten⸗Luxus. Als Timothy zu mir kam, ſagte ich ihm, daß ich Lady de Clare beſuchen wollte, was auch wirk⸗ lich meine Abſicht war. Mein verändertes Weſen er⸗ füllte ihn mit Freude; er ahnete nicht, daß er auf dem Punkte ſtand, mich zu verlieren denn ich hatte den Entſchluß gefaßt, allein mein Glück zu ſuchen; und war, ſo ſchmerzlich auch die Trennung von einem ſo hochgeſchätzten Freunde ſein mußte, feſt entſchloſſen, ſo⸗ wohl ſeiner Geſellſchaft als ſeinem Beiſtande zu entſa⸗ gen, entſchloſſen, alles Vergangene zu vergeſſen und meine Laufbahn von vorn zu beginnen. Ich ſetzte mich nieder, während Timothy nach der Poſt ging, um mich nach Richmond eintchöriben zu laſſen, und faßte folgen⸗ den Brief an ihn ab:

»Theurer Timothy, »Glaube nicht, daß ich Deine Freundſchaft gering⸗ ſchätze, oder Deine Anhänglichkeit an mich jemals ver⸗