Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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Da ich ſelbſt in Wuth gerathen war, ſo öffnete ich die Thür, drehete ihn herum, ſetzte meinen Fuß an ei⸗ nen nicht zu nennenden Theil ſeines Körpers, er flog hinaus, ſtürzte die Treppe hinunter, und lag unten, ſtöhnend vor Schmerz.

»O, mein Gott, mein Gott, ich bin gemordet!« ſchrie er,»Vater Abraham nimm mich auf in Deinen Schooß.«

Meine Wuth hatte ſich gelegt, und ich erblaßte bei dem Gedanken, den armen Menſchen getödtet zu haben. Ich rief Timotheus, und trug mit ſeinem Beiſtande den Alten wieder herauf, wir ſetzten ihn auf einen Stuhl, und fanden, daß er nur wenig Schaden genommen. Ich ließ ihm ein Glas Wein reichen, und ſobald er reden konnte, kam es auch wieder zu einem Ausbruch ſeiner herrſchenden Leidenſchaft.

»Mr. Newland ah, Mr. Newland, konnen Sie nicht geben mir mein Geld können Sie nicht geben mir die tauſend Pfund ohne die Zinſen? Auf die Zin⸗ ſen will ich verzichten gern; ich habe Ihnen geliehen nur das Geld, um Ihnen zu erweiſen eine Gefäl⸗ ligkeit.«.

Wie können Sie ſo etwas von einem verfluchten Schurken erwarten?« 1

»Verfluchten Schurken! ach! ich war ſelbſt ein Schurke und war ein Narr, daß ich ſagte das Wort. Mr. Newland, Sie ſein ein Gentleman, Sie werden mir beſahlen mein Geld. Sie werden mir beſahlen et⸗ was von meinem Gelde. Ich habe die Verſchreibung in meiner Taſche, und bin gern bereit ſie zu geben her.«

»Wie kann ich Sie bezahlen, wenn ich das Geld nicht habe?«