Teil eines Werkes 
2. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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wußte indeſſen ſehr wohl, daß die Meiſten dieſen Lohn in ihren Büchern als einen ſchlechten Schuldpoſten ſtreichen würden. 1

Eines Tages ſprach ich mit Maſterton darüber, ob wohl Licht in Betreff meiner Geburt zu hoffen ſein möchte, wenn das Packet geöffnet würde, das in Co⸗ phagus Haͤnden geblieben war. 3

»Ich habe bereits darüber nachgedacht, mein beſter Newland;, ſagte er,»und wünſchte Ihnen Hoffnung machen zu können, kann es aber nicht. Die Entdeckung

der Aeltern ihrer kleinen Schützlingin iſt Ihnen ge⸗

glückt, und nun iſt Ihr Glaube, daß Sie auch die Ih⸗ rigen finden würden, ſo lebhaft geworden, daß Sie in dem matteſten Lichtſtrahl ſogleich das hellſte Tageslicht zu ſehen wähnen. Aber bedenken Sie einmal: es erkundigt ſich Jemand nach Ihnen im Findelhauſe ich geſtehe, allerdings ein Hoffnung erweckender Um⸗ ſtand ſein Name wird von einem Menſchen, der kaum ein paar Buchſtaben kritzeln kann, angeſchrieben, ſo daß er Derbennon lautet, wie Sie danach nun mit ſolcher Beſtimmtheit annehmen können, daß De Benyon der rechte Name ſei, iſt mir in der That un⸗ begreiflich, und wenn ich dem Spiel der Einbildungs⸗ kraft auch noch ſo große Rechte einräume. Der nach Ihnen ſich Erkundigende konnte eine Menge andere Namen angeben; ja es iſt kaum wahrſcheinlich, daß Jemand, der in einem ſolchen Falle war, den richtigen angegeben hat. Aber nehmen wir einmal an, daß es wirklich ein De Benyon war, der nach Ihnen gefragt; da machen Sie nun did Entdeckung, daß ein De Be⸗

nyon nicht verheirathet geweſen iſt, und daß einige ihm

angehörende Papiere im Beſitz einer alten Dame wa⸗ ren, und was wollen Sie nun daraus folgern?

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