„»Japhet Newland,..
Fleta iſt Sir William de Clare's Tochter. Mein Gatte hat theuer für ſeine Handlung der Thor⸗ heit und Gottloſigkeit bezahlt, woran ich, müſſen Sie wiſſen, nicht den mindeſten Theil genommen.
Ihre Nattih.«
Kathleen's Brief enthielt noch wunderbarere Nachrich⸗ ten. Lady de Clare hatte nach dem Begräbniß ihres Gatten den Haushofmeiſter kommen laſſen, alle nöthi⸗ gen Auordnungen getroffen, die Dienerſchaft verabſchie⸗ det, und war darauf ſelbſt verſchwunden. Es ging das Gerücht, daß eine ihr ſehr ähnlich ſehende Frau in Geſellſchaft einer ſüdlich ziehenden Zigeuner⸗Bande ge⸗ ſehen worden ſei. Ich reichte beide Briefe Lady de Clare und Mr. Maſterton. z
„»Arme Lady de Clare,« rief Ceciliens Mutter aus.
»Nattih wird niemals ihren Stamm verlaſſen,« be⸗ merkte Cecilie ruhig.
»Du haſt Recht, Liebe,« ſagte ich.»Sie wird glücklicher in der Mitte ihres Stammes ſein, wo ſie als Königin gebietet, als ſie es jemals im Schloſſe war.«
Maſterton begann darauf, ſich mit Lady de Clare über die augenblicklich zu ergreifenden Maßregeln zu beſprechen, da man ſonſt einige Umſtände mit den ge⸗ ſetzlichen Erben haben würde; und nachdem er das Nö⸗ thige mit ihr verabredet, war es Zeit zur Abreiſe⸗
»Mr. Newland,“« ſagte Lady de Clare,»ich hoffe, daß Sie uns als Ihre wärmſten Freundinnen betrgch⸗
ten werden. Ich kann meine Schuld gegen Sie nie


