Teil eines Werkes 
2. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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mich nach der Richtung hinwenden, in welcher ich mei⸗ nen Gegner geſtellt wünſche. Richten Sie ſich danach,

und beſtehen Sie mit ſo viel Artigkeit, als Sie können, darauf, daß wir ſo aufgeſtellt werden. Dieſes muß Ihrer Ueberredungsgabe überlaſſen bleiben. Ich glaube, Ihnen jetzt alles Nöthige geſagt zu haben, und muß nun meine Waffen in Stand ſetzen.«

Der Major begab ſich in ſein Zimmer, und nie war mir erbärmlicher zu Sinne geweſen, als nach die⸗ ſer Unterredung. Ich hatte eine düſtere Ahnung— von der aber, glaube ich, Niemand frei iſt, wenn er zum erſten Male bei einem Kampfe auf Leben und Tod ſekundiren ſoll. Ich war in tiefes Nachſinnen verſun⸗ ken, als der Major mit ſeinen Piſtolen und dem gan⸗ zen ſonſt erforderlichen Zubehör zurückkehrte; und als er mir das zu den Pflichten des Sekundanten gehö⸗ rende Stechen des Drückers zeigte und es mich ein paar Mal verſuchen ließ, überlief mich ein unwillkürli⸗ cher Schauder.

„»Was haben Sie, Newland? Ich hätte Sie für ſtärker gehalten.⸗

„Ich würde wahrſcheinlich mehr Stärke heweiſen, Carbonnell, wenn ich den Zweikampf ſelbſt zu beſtehen hätte, kann aber den Gedanken nicht ertragen, daß Ih⸗

nen ein Unglück begegnete. Sie ſind der Einzige, mit dem ich auf freundſchaftlichem Fuße ſtehe, und der Ge⸗ danke, Sie zu verlieren, iſt ſehr, ſehr ſchmerzlich.«

»Newland, Sie ſtecken mich an, und können jetzt ein Wunder ſehen,« ſagte Carbonnell, mit der Hand über die Augen fahrend,»eine Thräne auf der Wange eines Londoner rous, eines Weltmenſchen, der lange

für ſich und nur für dieſe Welt gelebt hat. Niemand 13 wiürde es glauben, wenn es erzählt würde. Newland,