Sechstes Kapitel.
Der Major iſt ſehr glücklich und ſehr unglücklich;— er be⸗ kommt viel Geld und ein Loth Blei.
Ich kleidete mich an und ging aus, begegnete Har⸗ 4 court, aß mit ihm, und als ich zurückkehrte, war der Major noch nicht wieder zu Hauſe gekommen. Es war nach Mitternacht, und da ich keine Müdigkeit empfand, ſo blieb ich auf und wartete auf ſeine Ankunft. Unge⸗ fähr um drei Uhr erſchien er mit geröthetem Geſicht, und anſcheinend ſehr aufgeräumt.
„»Newland,“« ſagte er, ſeine Brieftafel auf den Tiſch werfend, vöffnen Sie das Portefeuille, und Sie werden die Augen aufſperren.«
Ich that es, und fand zu meiner Verwunderung eine bedeutende Anzahl Banknoten. Ich rechnete ſie zuſammen, und ihr Werth belief ſich auf drei tauſend fünf hundert Pfund.
»Das muß wahr ſein, Sie ſind glücklich geweſen.⸗
„» Allerdings,« erwiederte der Major;»da ich mit Beſtimmtheit wußte, daß meine Kaſſe binnen kurzer Zeit auf die eine oder andere Weiſe gefüllt werden würde, ſo beſchloß ich, mein Glück mit den fünf hun⸗ dert zu verſuchen. Ich ging in ein Spielhaus, ſetzte ſiebenzehn Mal, und— voilà! Sie werden mich dort ſobald nicht wieder ſehen— ſolch Glück kommt Einem nur einmal im Leben; aber, Japhet, es iſt eine kleine 3 Unannehmlichkeit damit verknüpft. Ich werde in zwei


