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»Carbonnell,« ſagte Lord Windermear,»was be⸗ deutet dieſes Alles?⸗
„Nichts, Mylord, ausgenommen, daß unſer Freund Newland eines Ladendiebſtahls angeklagt iſt, weil es ihm beliebte, hinter dem Wagen einer hübſchen Frau herzulaufen; und ich werde durch Seine Edeln beſchul⸗
digt, ſein Verbündeter zu ſein. Ich könnte den Ver⸗ dacht des Herrn, was Mr. Newland betrifft, verzeihen, da unſer Freund in dieſem Aufzuge erſcheint; daß er
aber mich für einen Gauner hält, beweiſ't einen großen
Mangel an Urtheil. Freilich verhaftet er Euer Herr⸗
lichkeit vielleicht gleichfalls, indem es wohl ſein kann, daß ihm Ihrer Herrlichkeit Vorrechte unbekannt ſind.⸗
»Ich kann Sie verſichern, Sir,« nahm Lord Win⸗ dermear ſtolz das Wort,»daß dieſer Herr mein Ver⸗ wandter, Major Carbonnell, und jener Herr mein Freund, Mr. Newland, iſt. Ich werde mit jeder Ih⸗ nen beliebigen Summe Bürgſchaft für ſie leiſten.“
Der Friedensrichter war eben ſo erſtaunt als ärger⸗ lich, denn er hatte am Ende nur ſeine Schuldigkeit.
gethan. Ehe er noch Zeit zu einer Erwiederung hatte,
erſchien einer von den Ladendienern, um die Anzeige zu machen, es habe ſich gefunden, daß Alles in Ord⸗ nung ſei. Lord Windermear zog mich auf die Seite, und ich erzählte ihm den ganzen Vorfall. Er entſann ſich aus meinen Mittheilungen über mein Leben der kleinen Fleta, und ſah ein, daß ich Recht gehabt, mir Mühe zu geben, zu erforſchen, wer die Dame geweſen. Der Richter entſchuldigte ſich, erzählte aber dem Lord, wie ich wegen einer ähnlichen Beſchuldigung früher ſchon einmal vor ihn geführt worden ſei, und entließ uns mit einer tiefen Verbeugung.
„Mein! theurer Mr. Newland,« ſagte Seine Herr⸗


