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das Angenehmſte. Nach Ablauf der Woche ſagte ich ihr Lebewohl, und kehrte nach dem Hauſe des Majors zurück. 5
Ich war erſtaunt, ihn in tiefer Trauer zu finden
»Mein theurer Carbonnell,« redete ich ihn mit for⸗ ſchender Miene an,»ich hoffe, doch kein ſchwerer Ver⸗ luſt?« 1*
»Nein, liebſter Newland, ich würde ein Heuchler ſein, wenn ich dies ſagte; denn es hat nie einen luſti⸗ geren Trauernden gegeben, als mich. Mr. M—, der,
wie Sie wiſſen, zwiſchen mir und der Pairie ſtand, iſt
in dem Rhone ertrunken, und jetzt habe ich einige Aus⸗ ſicht. Seine Frau hat eine einzige Tochter, und iſt guter Hoffnung. Sollte das Kind ein Knabe werden, ſo habe ich das Nachſehen, wird es aber ein Mädchen, ſo ſind die Baronie und funfzehn tauſend Pfund jährlich mein. Ich habe mich indeß ganz gut vorgeſehen.«
»Was wollen Sie damit ſagen?«
»Nun, man ſagt, wenn eine Frau mit Mädchen anfängt, ſo bleibt es gewöhnlich dabei, und es iſt zwei gegen eins zu wetten, daß Mrs. M— mit einem Mäd⸗
chen niederkommen wird. Ich habe darauf im Klub um
funfzehn tauſend Pfund gewettet; wird es nun ein Mäd⸗ chen, ſo bezahle ich die Summe von meinen Einkünf⸗ ten, ſobald ich in den Beſitz der Baronie gelangt bin, und wird es ein Knabe, ſo werde ich dreißig tauſend Pfund in die Taſche ſtecken. Es ſind lauter ſolvente Leute.«
»Ja, aber ſie wiſſen, daß Sie niemals bezahlen.⸗
»Weil ich kein Geld habe; aber ſie wiſſen, daß ich bezahlen werde, wenn ich zu Vermögen gelange, und
ich werde wirklich bezahlen, dieſe Schuld und jede au⸗
dere, ſo ehrenhaft als möglich.«
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