Teil eines Werkes 
1. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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ſprach kein einziges Wort, bis wir vor ſeinem Hauſe anhielten und in ſein Zimmer getreten waren.

Er ging einige Schritte auf und ab, und ſagte dann:»Mr. Newland, oder wie Ihr Name ſonſt ſein mag, ich ſehe, daß Sie Ihre Sicherheit in den Beſitz eines wichtigen Geheimniſſes ſetzen. Zu ſagen, was ich von Ihrem Benehmen halte, wäre unnütz. Wer und was Sie ſind, weiß ich nicht; allein,« fuhr er, ſeinen Zorn nicht länger unterdrückend, fort,»auf die Ehre eines Gentleman können Sie auf keine Weiſe länger Anſpruch machen.«

Ihre Herrlichkeit wird vielleicht die Güte haben, mir zu ſagen, worauf ſich dieſe Folgerung gründet,« entgegnete ich gelaſſen.

»Haben Sie nicht, erſtlich, einen an eine andere Perſon gerichteten Brief erbrochen?«

»Mylord, ich öffnete einen mir überbrachten Brief, der mit den Anfangsbuchſtaben meines Namens verſe⸗ hen war; und glaubte, als ich ihn erbrach, wirklich, daß er für mich beſtimmt ſei-«

»Und wenn ich das auch gelten laſſe, ſo müſſen Sie doch, nachdem Sie ihn erbrochen, erkannt haben, daß er an einen Andern gerichtet war.«

Das leugne ich nicht, Mylord.«

Deßungeachtet wenden Sie ſich an meinen An⸗ wald, und geben ſich für einen Andern aus, um ſich in den Beſitz von verſiegelten Papieren zu ſetzen.

»Das habe ich gethan, Mylord. Doch es ſei mir zu ſagen geſtattet, daß ich es niemals gethan haben würde, wenn ich nicht durch einen Traum dazu bewo⸗ gen worden wäre.«

»Durch einen Traum?«

»Ja, Mylord. Ich hatke ſchon der Entſchluß ge⸗