„Himmel! was ſoll dies Alles bedeuten?« rief er aus.»Was fängſt Du an? Ich bin faſt außer mir⸗ vor Angſt. Unſere Kaſſe wird ja auf dieſe Weiſe kaum zwei Monate vorhalten.« 8
»Ich erwarte auch nicht, daß ſie viel länger vor⸗ hält, Tim; allein es läßt ſich nicht ändern. Ich muß nun einmal Zugang zu den erſten Cirkeln haben— und um dies zu bewerkſtelligen, darf ich die Koſten nicht ſcheuen.«
„Doch, die Koſten bei Seite geſetzt, was ſollen wir in Betreff dieſes Mr. Eſtcourt beginnen? Alles wird an den Tag kommen.⸗.
»Gerade das beabſichtige ich, Tim,« entgegnete ich, „aber noch nicht. Er wird morgen an ſeinen Onkel ſchreiben. Du mußt des Briefes habhaft zu werden ſuchen; denn er darf nicht abgehen. Ich muß erſt Zeit gewinnen, feſten Fuß zu faſſen, und dann ſteht es Lord Windermear frei, ſeinen Irrthum, wann es ihm beliebt, zu entdecken.«
»Du ſcheinſt, bei meiner Ehre, gar nichts zu fürch⸗ ten, Japhet.«
„Ich fürchte nichts, Tim, ſo lange ich meinen Zweck verfolgen kann. Ich achte keine Hinderniſſe auf dem Wege, den ich eingeſchlagen, um meinen Vater zu ſuchen.«
»In dieſem Punkte ſcheinſt Du wahrhaftig ganz toll zu ſein, Japhet.«
»Das mag wohl ſein, Tim,« erwiederte ich nach⸗ denklich.»Doch laß uns jetzt zu Bette gehen, und morgen früh ſollſt Du die heutigen Ereigniſſe erfahren.⸗
Mr. Eſtcourt ſchrieb den Brief, und Tim erbot ſich dienſtfertig, ihn auf die Poſt zu tragen; wer war⸗ fen ihn jedoch in das Feuer. 1
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