Teil eines Werkes 
1. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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ein wenig Wunder, daß Du Einwendungen machſt, da ſie Dich ſo nahe angehen.

Ich werde Ihren Befehlen nachkommen, Sir.

Nun, mein Junge, ſo will ich Dir guten Morgen wünſchen, damit Du noch vor dem Mittagseſſen Zeit haſt Dein Geſchäft zu vollenden. Morgen kannſt Du, wenn es Dir anſteht, Dein Gepäck in mein Hans brin⸗ gen laſſen, es ſollen Dir Zimmer angewieſen werden. Doch thue, wie Dir beliebt, denn in dieſem Punkte pflege ich niemals in junge Leute zu dringen, da ſie ſich bisweilen nicht frei genug fühlen. Beiläufig,⸗ fuhr der Lord fort, indem er meinen Arm faßte;»wer hat dieſen Rock gemacht?«

»Der Hofſchneider Sr. Durchlaucht des Prinzen von Darmſtadt hatte die Ehre, Mylord,« antwortete ich.

»Hm! Ich hätte geglaubt, man wäre geſchickter in Deutſchland. Er iſt nicht wie er ſein ſollte wim müſſen Stulz zu Rathe ziehen; denn bei Deinem Ge⸗ ſichte und Deiner Figur muß Dein Rock untadelhaft ſein. Adieu, bis ſieben Uhr.

Se. Herrlichkeit drückte meine Hand, und ich ſah mich allein.

Sohbald der Wagen davongefahren war, trat Timo⸗ theus herein.»Nun, wie iſt es?« fragte er.»War Dein Oheim erfreut Dich zu ſehen?«.

»Allerdings,« verſetzte ich;»und ſieh her, er hat das Siegel erbrochen und beſteht darauf, daß ich die Briefſchaften durchleſe.«

»Du wäreſt in der That ein ſehr ungehorſamer Neffe, wenn Du Dich weigerteſt; und ich will Dich daher nicht länger ſtören,« ſagte Timotheus lächelnd, und ging hinaus.