Teil eines Werkes 
1. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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Guinee zurückgeben,»ich kann keinen Anſpruch darauf machen.«

»Das können Sie allerdings,« erwiederte ſie.»Ich weiß, Sie haben keine Freunde, und weiß auch, daß Sie ſie zu haben verdienten. Sie müſſen ſludiren und Bücher kaufen, denn ſonſt können Sie nie ein bedeu⸗ tender Mann werden.« 2

Sie ſetzte ſich hierauf, begann ein Geſpräch, und ich war erſtaunt und entzückt über die gehaltvollen und tref⸗ fenden Bemerkungen, welche ſie mit ſo melodiſcher Stimme äußerte.

Sie erſchien während eines Monats häufig, und drang mir jedes Mal eine Guinee auf. Obgleich ich mich nicht in ſie verliebte, ſo empfand ich doch nicht wenig Dankbarkeit gegen ſie, und außerdem ſetzte mich die Ueberlegenheit ihres Geiſtes in Entzücken. Wir ka⸗ men allmälig auf den freundſchaftlichſten und vertrau⸗ lichſten Fuß. Eines Abends ſagte ſie zu mir:»Japhet, wir ſind ſeit einiger Zeit Freunde geworden. Kann ich Ihnen vertrauen?«

»Selbſt Ihr Leben, wenn es nöthig wäre, erwie⸗ derte ich.

»Ich glaube Ihnen,« fuhr ſie fort.»Kommen Sie alſo Morgen Abend zu mir— wollen Sie?« 2

»Ja, wenn Sie Ihr Mädchen ſchicken, und ſagen

laſſen, daß Sie ſich unwohl befanden.“. »Das werde ich thun, um acht Uhr. Leben Sie alſo wohl bis Morgen.«

Japhet. I.

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