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dreyßig bis vierzigfaͤltig, ja man hat Beyſpiele, daß er bis aufs hundertfache geſtiegen iſt.
Die Finnen haben noch eine Art, den moraſti⸗ gen Boden urbar zu machen, welche ſie Kytaͤland nennen. Sie fangen damit an, einen Theil der Gegend in Brand zu ſtecken, und unterſuchen dann die Aſche; finden ſie dieſe roth, ſo halten ſie dieß fuͤr ein Zeichen, daß das Terraͤn lange mit groſſem Vortheile benuͤtzt werden kann; iſt ſie aber weiß, ſo wird der Boden fuͤr unbrauchbar gehalten, dann leitet man das Waſſer ab, man haut die Baͤume um, graͤbt die Wurzeln aus, zieht Abzugsgraͤben, arbeitet den Boden mehrmahlen um, laͤßt die Erde austrocknen, verbrennt den vorgefundenen Torf, und benuͤtzt dann den auf dieſe Art urbar gemach⸗ ten Boden, wie jedes andere Feld.
Die Fluͤſſe Finnlands haben haͤnfige Waſſer⸗ fäͤlle und Untiefen, ſie biethen daher fuͤr die Schiff⸗ fahrt nur wenig Nutzen dar, dagegen treten ſie haͤufig aus, und verurſachen groſſen Schaden. Der jetzige Koͤnig hat, um den Lauf der Fluͤſſe zu regu⸗ liren, eine eigene Kommiſſion niedergeſetzt, und die noͤthigen Arbeiter und Geldſummen angewieſen.
Der Mangel an Kommunikation und Aus⸗ fuhrswegen hemmt die Fortſchritte der Kultur in allen innern Gegenden Finnlands. Die Bauern haben zwar das Vorrecht, die Erzeugniſſe ihres Bodens ſelbſt auszufuͤhren, und ſie beſitzen eine groſſe Menge Transportsfahrzeuge. Aber auſſer den Schwierigkeiten, welche die Natur der Fluͤſſe


