Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1809)
Entstehung
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halben Stunde ganz verſprengt, und bis Mileto verfolgt.

Dieſe Stadt wurde von den Franzoſen am 28. April angegriffen, weil ſie nicht eher eine laͤngſt erwartete Verſtaͤrkung erhalten hatten. Nach been⸗ detem Treffen ging der Prinz von Heſſen⸗Philipps⸗ thal nach Meſſina. Er war ſchon, ſo erzaͤhlte man

mir, von einem Chaſſeur gefangen genommen wor⸗

den. Indem der Prinz in die Rocktaſche griff, als wollte er dem Chaſſeur die Boͤrſe uͤberreichen, zog er anſtatt derſelben eine Piſtole hervor, ſchoß dem

Chaſſeur die Kugel durch beyde Baken und ſpreng⸗

te davon. Die Briganti, welche in Gefangenſchaft geriethen, wurden ſogleich erſchoſſen.

Nun endlich langten aus Trieſt die erwuͤnſch⸗ ten Auskunfte uͤber die Schiffbruͤchigen an. Ge⸗ neral Reynier ließ mir ſogleich einen Paß nach Meſſina ausfertigen.

Ich zog ab. Als ich nach Palma kam, fand ſich aus Furcht vor den Kalabreſen kein einziger Schiffmann, der mich nach Sizilien gefüͤhrt haͤtte. Aber der franzoͤfiſche Kommandant, ein Deutſcher, Frey mit Nahmen, befahl zwey Schiffern, mich nach Seiglio uͤberzufüͤhren, welche Feſtung in den Häͤnden der Engländer war, und von wo ich leicht nach Sizilien gelangen konnte.Bringt ihr, druͤckte er ſich gegen die Schiffer aus, keia Zeugniß von dieſem Reiſenden zuruͤck, daß Ihr ihn gluͤcklich nach Sizilien gefuͤhrt habt, ſo laſſe ich Euch mit Haus, Weib und Kind verbreunen.