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keine Grundfeſte hat, iſt ſchon erinnert worden. Die folgenden Steine hob man mit kurzen Hebebaͤumen auf die vollendete erſte Stufe; eben dieſelben wandte man an, um die weiteren Stufen zu vollenden, oder man bediente ſich vielleicht eben ſo vieler Hebezeuge als Stufen waren. Ueberdieß wurde die Pyramide von oben herab mit polirtem Granitmarmor aͤuſſer⸗ lich bekleidet, und jeder dieſer genau zuſammenge⸗ fügten Steine war dreytzig Schuh lang. Eine In⸗ ſchrift der Pyramide zeigte die Koſten an, welche blos auf Rettige, Zwiebeln und Knoblauch fuͤr die Arbeiter verwendet wurden, und ſich auf 2,400,000 Thaler beliefen. Endlich ſoll Cheops ſeine Toch⸗ ter in ein Bordell geſchickt haben, um ſich die noͤ⸗ thige Summe zur Vollendung der Pyramiden zu erwerben. Wirklich ſoll auch die Prirzeſſin nicht nur ſeinen Wunſch erfuͤllt, ſondern auch von jedem Beſuchenden, auf ihr Verlangen, einen Bauſtein erhalten haben, wodurch ſie denn in den Beſitz ſo vieler Steine gekommen ſeyn ſoll, daß ſie ſich ſelbſt eine kleine Pyramide konnte erbauen laſſen.
Wenn gleich von dem Zwecke der Pyramiden erſt dann ſchicklicher die Rede ſeyn wird, wenn wir die ſämmtlichen wichtigeren Pyramiden werden betrach⸗ tet haben; ſo muͤſſen doch hier einige Umſtaͤnde be⸗ ruͤckſichtigt werden, welche den Bau der eben be⸗ ſprochenen Cheops ⸗Pyramide inſonderheit be⸗ troffen.
Die erhebenden Gefuͤhle, welche dieſes hoͤchſt majeſtaͤtiſche Denkmahl graueſter Vorzeit in Jenen
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