Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1809)
Entstehung
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(1) funken, und mian koͤnne durch Nachgraben auch auf den uͤbrigen Koͤrper, auf die Krallen und den Schwanz des raͤthſelhaften Ungeheners kommen; allein die Gelehrten der frauzoͤfiſchen Expedition üͤberzeügten ſich, daß von Allem dem niemals etwas vorhanden war, und wirklich haͤtte ſchon die noch ſichtbare Steinmaſſe unter dem Halſe hieruͤber Auf⸗ ſchluß geben koͤnnen; denn hier hoͤrt ſogleich die Bild⸗ hauerarbeit auf, und nur verblendende Wuͤnſche be⸗

ſtachen den Forſcherblick der Gelehrten und formten ihnen das ganz rohe Geſtein zum Nuͤcken. Aeber die Entſtehung dieſer erſten Pyramide and uͤber jene des Sphinx haben wir leider nichts Anderes, als die unvollſtändige Ausſage Herodots. Nun aber draͤngen ſich die Fragen auf: wie konn⸗ en die Aegypter bey der Unvollkommenheit ihrer Mechanik eine ſo unendliche Steinmaſſe emporthuͤr⸗ men, und welcher war der Zweck, den man bey ihrer Aufeinanderſchichtung beabfichtigte 2 Koͤnig Cheops, welchen Diodor von Sizi⸗ lien aber Chembes nennt, ließ dieſe Ppramide er⸗ bauen. Er verboth den Goͤttern zu opfern, ver⸗ ſchloß alle Tempel und befahl nun den Bau der Py⸗ ramide, welchen die Nazion ſelbſt ſo beſorgen ſollte, daß nach Diodor 360000, nach Herodot aberjegliche drey Monate andere Hunderttauſend daran arbeite⸗ ten. Eine Abtheilung hatte die erforderlichen Stei⸗ ne zu brechen und ſte auf Floͤſſen uͤber den Ril zu ſchaffen, die andere Abtheilung aber hatte einen Weg zu bauen, auf welchem die Steine bis zu ih⸗ M. Baͤndch. B