Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1809)
Entstehung
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ibrer Mitglieder in einem Peachtwerke zu vereinigen. Dieſes mit Sehnſucht erwartete Werk iſt aber, zum groſſen Nachtbeile der Wiſſenſchaften, nicht erſchienen, und das Publikum mußte ſich mit den zerſtuͤckten Nach⸗ eichten uͤber die Pyramiden begnuͤgen, wie ſie in meh⸗ ceren alten, und in dieſem Punkte häufig unrichtigen Werken, dann in den zerſtreuten Aufſaͤtzen einzelner Gelehrter der gedachten Kommiſſion bekannt gemache wurden. Bey dieſem Umſtande hat ſich der obenge⸗ nannte Mitherausgeber dieſer Länder⸗ und Voͤlkerge: mälde entſchloſſen, die geſammten Berichte üher die Ppramiden Aegyptens kritiſch in ein Ganzes zu ord⸗ nen, und ſo mit Einwebung der eigenen Anſicht, eine Nachricht zu liefern, welche uͤber die Beſchaffenh eit. die Entſtehung, und über die mehrfachen Zwecke der Pyramiden einigermaſſen befriedigend waͤre. Als daupt⸗ ſächlichſte Quellen hat er die Werke folgender Schrift⸗ ſteller benuͤtzt: Herodot, Diodor von Sizllien, Plinins den aͤlteren, Maillet, welchen Sava⸗ ry blos ausgeſchrieben hat, Niebuhr, B eown, Wittmann, Gollard, Denon, Dliviee, Reynier, Roziere, Sabareſi und Ronet. 15

Wenn die groſſen Beſtandtheile des Weltgebaͤu⸗ des ein Erſtaunen abdringen, das noch nicht zur erkennenden Bewunderung gelaͤutert iſt, wenn es eigentlich nur eine allzu verwegene Macht der Ge⸗ wohnheit iſt, was uns bey dieſen Gegenſtaͤnden von dem hohen Grad des Erſtaunens zu ruhigem Anſchanen und zu einem immer nur vergeblichen

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