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Sabren keinen einzigen Gaſtöof, und in der n. ſtadt, bey einer Volksmeage von 00,000 Menſchen fand man nur etwas aͤhuliches von einem Wirths⸗ hauſe. Ein Franzoſe, Monſieur Philippe, der Wirth dieſes merkwuͤrdigen Hotels, machte zugleich deu Dollmetſcher, den Agenten, den Maͤckler und den Arzt fuͤr die dort ankommenden Fremdlinge. Selbſt die beſten Wohnungen, und es giebt, beſonders i in Rio Janeiro mehrere anſehnliche Haͤuſer, ſind aͤuſſerſt unreinlich und mit ſchlechten antiken Möbeln verſehen. Freylich iſt Unreinlich⸗ keit üͤberhaupt dem warmen Klima, ſo wie dem ho⸗ hen Norden gemein. Die Gewohnheit der Portu⸗ gieſen in Braſilien, ſich oͤffentlich, ja wohl gar wechſelſeitig von den widrigen Gaͤſten des Kopf⸗ haares zu befreyen, findet ſich ſo gut in Neapel, als in Finnland und den angraͤnzenden Laͤndern. In ziemlich aͤhnlichem Verhaͤltniſſe ſteht hier⸗ mit die Art ſich zu kleiden und zu ſpeiſen. Das europaͤt ſcher Sitte gekleidet, uirr die Vornehmern tragen auch haͤufig Spiben und groſſe maſſiv gol⸗ dene Schnallen; im Hauſe dagegen begnügen ſie ſich in ſchmutzigem, oft zereiſſenem Hemde und Schlaf⸗ brſen zu lauftn. Die Frauenzimmer ſi ſind bey ihrer eingeſchloſſe⸗ nen Lebensart leicht zum Fettwerden geneigt. Die blaſſe Geſichtsfarbe wird durch die Lebhaftigkeit der ſchwarzen Augen und der ſchoͤnen weiſſen Zaͤhne ſehr gehoben. Sie gehen groͤßtentheils nur in kleinen


