—(u6)
fangen, ſalzen und in den Hafen bringen, widri⸗ genfalls ſind die Eigner von jedem Anſpruche auf die feſtgeſetzte Praͤmie ausgeſchloſſen. Allein ein ſolches Schiff bringt gewoͤhnlich die doppelte Anzahl waͤhrend dieſer Jahreszeit.
Die Kauſteute Englands, die ſich in dieſe Fi⸗ ſcherey einlaſſen, geben den Fiſchern jeden Artikel, den dieſe noͤthig haben, auf Kredit, und es wird nach Ablauf des Jahres mit dem Ertrage der Ar⸗ beit bezahlt. Mehrere hundert tauſend Pfund Ster⸗
ling werden alſo von jenen Spekulanten auf einen
Handelsartikel vorgeſchoſſen, der noch nicht dem Schooße des Ozeans entriſſen iſt.
Ungefaͤhr 400 Schiffe von 36,000 Tonnen
Laſt, 200 Fiſcherfahrzeuge von 20000 Tonnen und mit 2000 Mann ſind gewoͤhnlich in Friedenszeiten
jedes Jahr mit dieſer Fiſcherey beſchäftigt. Unge⸗
faͤhr 600,000 Quintals Fiſche werden jaͤhrlich ge⸗ fangen, welche nach einer Vergleichung des Preiſes von ſieben Jahren, auf der Inſel 15 Schilling per Quintal werth ſind. Dieſe belaufen ſich, wenn man die übrigen Produkte, als den Lachs, das Stockfiſchoͤl, den Robbenthran(Seal oil) und die Pelzwerke mitrechnet, jaͤhrlich uͤber eine halbe Mil⸗ lion Pfund Sterling.
Von den 10,000 Menſchen aus Grosbrittanien
und Irrland, die ſich mit dem Stockfiſchfang be⸗
ſchaͤftigen, bleiben Zoo0 den ganzen Winter auf der Inſel, wenn jene Laͤnder nicht im Kriege begriffen ſind. Mehrere tauſend bleiben noch jetzt waͤhrend


