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Landsleuten wenig Ebhre, zeichnen ſich aber doch
groͤßtentheils durch Muth und Unerſchrockenheit in
Gefechten aus. Alle Europaͤer genieſſen bey den Mahrattenfuͤrſten Vorzuͤge, welche ſie den Hindus nicht verſtatten; alle europaͤiſchen Bedürfniſſe, wel⸗ che ſie verlangen, gehen durch das ganze Land Zoll und Abgaben frey; an den indiſchen Hoͤfen darf ſich kein Hindu ohne einer beſondern Erlaubniß ei⸗ nes Palankins bedienen, waͤhrend dieß ein Euro⸗ paͤer ungehindert thun kann: unter den Mahome⸗ danern gebraucht er ohne Anſtand einen gelben Ele⸗ phantenſitz, welche Farbe ſonſt bloß den Nabobs erlaubt iſt; macht er eine Reiſe durchs Land, ſo wird ſein ganzes Gepaͤcke koſtenfrey von elunn Or⸗ te zum andern geſchafft, und er genießt in Abſicht ſeiner Perſon und ſeines Eigenthums voͤllige Si⸗ cherheit. Die beyden letzterwaͤhnten Vorzuüge ge⸗ nieſſen uͤberhaupt alle indiſchen Militaͤrperſonen. Der Grund, warum die Mahrattenfuͤrſten ſo groſſe und zahlreiche Armeen halten, liegt vorzuͤg⸗ lich darinn, daß ihre neu eroberten Provinzen mei⸗ ſtens von kriegeriſchen, bisher unabhaͤngigen Voͤl⸗ kern bewohnt werden, die ihnen hoͤchſt ungern ge⸗ horchen, und keinen Heller bezahlen, wenn ſie nicht dazu gezwungen werden. Die Nasbuttenfuͤrſten halten es unter ihrer Wuͤrde, den auferlegten Tri⸗ but freywillig zu bezahlen, und ob ſie gleich gewiß wiſfen, daß ſte von den Mahratten geſchlagen wer⸗ den, ſo wagen ſie doch lieber einen Feldzug auf die unwahrſcheinliche Hoffnung, ihre ehemalige Unab⸗
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