einſt an dieſer Entſchloſſenheit, an dieſer Stärke gezweifelt! Sollte er ſie zu ſeiner Beſchämung es ahnen laſſen, wie er ſich an ihr verſün⸗ digt, wie wenig er gewußt, welche Macht im Herzen der ſchüchternſten, weichſten, ſchwärme⸗ riſcheſten Frauen liegen kann, ſobald eine wahre und große Gefahr die verborgenen Springfedern ihres Charakters berührt?
Er hätte ſo gern von ſeinem Glück zu ihr geſprochen, jetzt am Segen ſeiner Aeltern nicht mehr zweifeln zu dürfen, wenn er Hand in Hand mit Cöleſtinen vor ſie trete. Aber ſollte er dieſe Verſicherung jetzt wie eine Belohnung darbrin⸗ gen, jetzt, wo er ſeine Geliebte hoch erhaben über ſich ſah— wo er fürchten mußte, daß ſie mit Verachtung auf den Stolz ſeiner Aeltern niederblicken würde, bei der Erklärung, ſie ſei jetzt würdig, eine— Schwalborn zu heißen! Sollte er etwas ſagen, das wie eine lächerliche Anmaßung klang?— Nein, er brachte nichts


