Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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nem ſolchen Bekenntniß am Richterſtuhl des eigenen Ich ſchaudert die Menſchennatur, und lieber geht ſie immer weiter und weiter auf der furchtbaren Bahn. Die Partei umgibt ſolche Menſchen zudem wie eine Phalanx und reißt ſie mit fort und der große Haufe brüllt ihnen betäubende Huldigungen zu. In ſeiner Stu⸗ dirſtube wird Niemand ein Robespierre!

Das eben war Lambert's Unglück— oder Glück, daß er ſich der blutigen Partei, der er in Paris angehört hatte, entriſſen und ins Feld gezogen war, wo er der Lüge, welche ſeine Exal⸗ tation gehetzt, der hirnverbrannten Theorie, welche ſeinen Kopf verſchroben hatte, entrückt wurde. So hatte Alles, was in ſeinem Innern gekocht und immer höher geſiedet, nach und nach ſich niederſchlagen und beruhigen können. Wie von einem eiſigen Winde war es jetzt gekühlt, ſeitdem ſeines Vaters Auge auf ihm geruht hatte, ſo ernſt und mahnend wie ein unerſchütterlicher