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es, welche ſie beide in Paris gefunden hatten, eben ſo entgegengeſetzt wie das, was ſie zu ſuchen gekommen. Lambert wollte eine freie Bahn für ſeinen Ehrgeiz; er fand das Gegentheil: die Maſſe drohte ihn zu verſchlingen. Theroigne wollte nichts, als das Schauſpiel genießen, wie ſie am Uebermuth der Ariſtokratie blutig gerächt werde. Sie fand das, was Lambert ſuchte: die Woge der Revolution hob ſie hoch empor aus der Maſſe und die Geſchichte ſchrieb ihren Na⸗ men auf. Sie beſaß eben, was Lambert fehlte, ein überlegenes Genie, einen kochenden Geiſt und eine Beredtſamkeit, welche die Sturmglocke der Emeute wurde. Ihre Seele glühte von einem revolutionairen Fieber, das alle, denen ſie nahte, anſteckte. So war eine Art von Pöbeldictatur ihr zugefallen, und an der Spitze ihrer bewaff⸗ neten Section übte ſie eine bedeutende Macht, ja ein Recht über Leben und Tod.
Lambert fand ſich genug geſchmeichelt durch


