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den, ſie hatte ſich mit ihm überworfen und glaubte nun in Lambert einen Erſatz für ihren Lehrer zu finden. Ihre erſten gegenſeitigen Mit⸗ theilungen zeigten eine auffallende Uebereinſtim⸗ mung in den Schickſalen der beiden Menſchen. Sie hieß eigentlich Lambertine, und wie er der Sohn eines Bauern, war ſie die Tochter eines wohlhabenden Landmannes, der ihr eine ſorg⸗ ſame Erziehung hatte geben laſſen. Wie ſein Schickſal beſtimmt worden war durch die Ver⸗ ſchmähung, welche ſeine jugendliche Leidenſchaft von Seiten eines adeligen Fräuleins erfuhr, hatte das ihre ſeine Richtung bekommen durch eine Leidenſchaft für einen deutſchen Junker, der ſie verführt und dann verlaſſen hatte. Sie hatte ſich darauf heimlich aus dem Hauſe ihres Va⸗ ters entfernt, wie Lambert es gethan; wie er, war auch ſie von dem Strudel angezogen, in den die Geſellſchaft in Frankreich ſich geſtürzt hatte. Aber völlig verſchiedene Schickſale waren


