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auf einer Cauſeuſe niedergelaſſen hatte, fort. Von der Zeit unſrer gemeinſamen Kinderſpiele an iſt ſie mir die wärmſte Freundin geweſen. Als eine Trauerbotſchaft nach der andern über die herzbrechende Lage der Königin nach Wien gelangte, hat es mich unwiderſtehlich in ihre Nähe getrieben, um ihr die Tröſtungen der Freundſchaft und die Verſicherungen der Treue zu bringen, womit ihre Heimat an ihr hängt und ihr Loos beweint. Bianca, welche ſeit ihrer Krankheit meine unzertrennliche Gefährtin ge⸗ weſen iſt, hat mich begleitet. Aber leider haben uns hier nur Enttäuſchungen erwartet. Die Königin hat mich ſchriftlich gebeten, keine Schritte thun zu wollen, um ſie zu ſehen. Ihre Feinde würden mich dem Volke als eine Spionin des „öſterreichiſchen Complots“ denunciren, welches, wie die Jacobiner vorgaben, in den Tuilerien von der Königin Maria Antoinette angeſponnen und geleitet worden ſein ſoll. Ich habe ihren


