Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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maſſen herüberſcholl, fühlte er eine unendliche Muth⸗ und Hoffnungsloſigkeit über ſich kom⸗ men. Es lag etwas ihm ſelbſt Fremdartiges, etwas, was er früher nie in ſich erlebt, in die⸗ ſer Stimmung. Die ſtille Straße, in welcher er ſich befand, ſchien ihm die Wirklichkeit ver⸗ loren zu haben, es war ihm, als ob er in die Welt, die ihn umgab, wie in etwas Weſenlo⸗ ſes, ein Traumphantom, ein Panoramabild blicke. Die hohen, grüngrauen Häuſer mit den viereckig gezerrten Fenſteraugen hatten etwas Spukhaftes; einzelne Menſchen, welche ſich mit geſpannten Zügen ſcheu an den Mauern herſchlichen, wie um der Beobachtung jedes fremden Auges zu entgehen, waren wie vorüberhuſchende Traum⸗ geſtalten. Alle ſeine Empfindungen hatten ſich ſo in ein Gefühl concentrirt und in ſeine in⸗ nerſte Seele zuſammengezogen, daß die umge⸗ bende Welt, in welche ſie ſonſt ſich belebend er⸗ goſſen, plötzlich für ihn abgeſtorben war.