Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Einige Tage darauf wurde die königliche Familie in den Tempel gebracht.

Karl befand ſich auf den Boulevards, über welche ſich durch eine furchtbar dicht gedrängte Menſchenmenge der Zug bewegte. Die Köpfe und die Bajonette hinderten ihn, die unglück lichen Schlachtopfer der Volkswuth zu erblicken; er hörte nur das Hohngeziſch, die Verwün⸗ ſchungen, den wüſten Lärm, womit der Pöbel ſie aufnahm. Der Zorn kochte auf in ſeiner Bruſt. Er fühlte, er werde nicht mächtig ſein, ihn bis zu Ende niederzukämpfen, und darum ſuchte er ſich Bahn zu brechen, um aus dem Gedränge hinauszukommen. Erſt nach großer Anſtrengung gelang es ihm. Als er ſich allein in einer von Menſchen verlaſſenen Straße ſah, deren öde Stille aufs ſchärfſte mit den lärm⸗ erfüllten Boulevards contraſtirte, von wo her, immer ferner verhallend, der Trommelſchlag der Nationalgardecolonnen, das Brauſen der Volks⸗