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etwas verſchroben und affectirt vor. Dieſe Luſtigkeit
über nichts, dieſe Wärme des Gefühls über einen Sonnenſtrahl, der einen Bergkegel etwas glänzender beleuchtete, dieſe Freude am Rudern, Laufen und Ball⸗ ſpiel erſchien der verwöhnten und ſchwerfälligern Städterin beinahe albern.
Doch gab es Berührungspunkte genug: Muſik, Toilette und Lectüre, welche eine gegenſeitige Annähe⸗ rung vermittelten. Auch mußte Marie ſich geſtehen, daß die Couſinen trotz ihrer Einfachheit und Urſprüng⸗ lichkeit merkwürdig gebildet waren; ſie erkannte dies ohne Neid an und gewann dieſelben recht lieb.
Ob ſie ihnen ihr Geheimniß mittheilen ſollte? Sie konnte ſich nicht klar werden, warum ſie dieſer Gedanke erſchreckte; war es, weil Heinrich ſie gebeten, doch ja den Mädchen nichts zu verrathen, bevor er mit Mr. Brown geſprochen?
Wo war ihr Hochmuth hingekommen, daß eines Mannes, eines Unadligen Freundſchaft ihr mehr galt als die der lieblichen Mädchen, die ihr ſo ſchweſterlich die treueſte Neigung entgegenbrachten?
Warum fiel ihr immer wieder die Stelle des Tagebuchs ein:„Opfere nie das Glück des Herzens!“
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