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ſodaß der Herbſt da war, als ſich endlich die Ver⸗ wandten im ſchönen Schloſſe am See begrüßen konnten.
Die Couſinen ſchloſſen bald mit einander Bekannt⸗ ſchaft; der junge Wilhelm war glücklich, in der freien Natur umherſtreifen zu dürfen, und in dem Hofmeiſter, nachdem man ſich an ſein ernſtes und etwas ſarkaſti⸗ ſches Weſen gewöhnt, lernte man einen geiſtreichen Geſellſchafter ſchätzen. Hin und wieder nahm der techniſche Director der Maſchinenfabrik, der ein⸗ für allemal von Mr. Brown zum Beſuch geladen war, an dem kleinen Geſellſchaftskreiſe Theil. Der Director, ehemals Artillerieoffizier, war viel gereiſt und ſuchte eine Civilanſtellung, welche ſeinen reichen Kenntniſſen einen größern Wirkungskreis bot als der Friedens⸗
dienſt, der heutzutage die Artillerieoffiziere zwingt,
zwei Drittheile des Tages im Stall und in der Reit⸗ ſchule zu verbringen. Dieſen Herrn von Claming lernte Mr. Brown in England als einen ebenſo ge⸗ ſchickten Techniker wie auch allgemein gebildeten Mann
kennen und hatte ihm bei Gründung der Fabrik ſo⸗
gleich eine ſehr annehmbare Offerte gemacht.
Herr von Claming, der ſich von England her Juliens und Sophiens als kleiner Mädchen erinnerte, war nicht wenig überraſcht, ſie nun zu den liebreizendſten Jung⸗
frauen aufgeblüht zu ſehen. Obwohl von ruhigem, ſehr Schubert, ie Jagd nach dem Glücke. I. 11


