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„Sie müſſen allerdings ſehr reich ſein, für ſolch unbedeutende Neuigkeiten Geld zu verſchleudern. Ich habe es nicht ſo gut, ich muß mir billigere Informa⸗ tionen verſchaffen; Sie wiſſen, daß mein Vater den größten Theil ſeines Vermögens meiner ſeligen Schwe⸗ ſter vermachte—“
„Während Sie in Rußland waren“, ſchaltete Mr. Brown ein.
„Mir that es wehe“, betheuerte der Graf,„da die Schweſter mir grollte; ich bat den Vater zuuu ſie glänzend im Teſtamente zu bedenken. Ich hoffte, dieſe Uneigennützigkeit würde ſie verſöhnen. O, warum mußte ſie nun dem Vater, dem ich leider nicht die Augen zudrücken konnte, ſo bald nachfolgen!“
„Hat Ihre Frau Schweſter nie von einer Brief⸗ taſche geſprochen, die ihr der Vater am Todtenbette übergab? Eine Brieftaſche von rothem Sammt in Gold gefaßt?“ fragte Mr. Browu. 4
„Niemals“, antwortete der Miniſter ſichtlich überraſcht.
„Die Brieftaſche ward ihr entwendet; dieſelbe ſoll wichtige Documente erhalten. Wenigſtens ſchrieb mir Ihre Schweſter ſo; das Nähere würde ich in dem Tagebuche erſehen, das ſich in ihrem Nachlaſſe finden
ſollte.“


