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„Doch Ihnen, Excellenz, ſind die Statuten des Bundes genau bekannt—“ „Eben weil ſie es ſind, begreife ich nicht, wie 4 Sie den Sohn vertheidigen, meinem Vater einen Vor⸗ wurf machen wollen.“ „Mein Sohn fehlte in der Schwärmerei der D Jugend, Sie aber, Excellenz, Sie mißbrauchten ſein Vertrauen, Sie ließen ſich ſelbſt in den Bund auf⸗ nehmen, und dann, als Sie die Geheimniſſe deſſelben kannten, verriethen Sie meinen Sohn.“ Der Miniſter lächelte und antwortete mit über⸗ legener Ruhe: „Es iſt richtiger, wenn Sie ſagen, daß ich Ihren Sohn vom ſichern Henkertode, allermindeſtens von lebenslänglichem Kerker rettete. Ich bin Ariſtokrat und der Sache des Königthums mit Leib und Seele ergeben, und hätte Ihr Sohn in minder naher Be⸗ ziehung zu meiner Schweſter geſtanden, ſo hätte mich nichts in der Welt abgehalten, ihn den Gerichten zu überliefern.“
„Sie hatten keine Beweiſe in Händen“, warf Mr. Brown ein.„Ihr Zeugniß allein wäre nicht hin⸗ reichend geweſen, ihn zu verurtheilen.“
„Ich hatte Beweiſe“, lächelte der Miniſter kühl; „mein Vater, der damalige Polizeichef, ordnete eine
Schubert, Die Jagd nach dem Glücke. I. 2


