Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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lich genügte eine Andentung, daß ein Beutel mit ſo vielen Zechinen zu ſeinen Fuͤßen hinge⸗

legt werden wuͤrde, falls die abzuurtheilende

Angelegenheit zu Gunſten des Bewerbenden

entſchieden werden ſollte, um Muſtaphaunab⸗

weichlich zu Gunſten dieſer Partei zu beſtim⸗

men; Muſtaphas Meinung ward aber ſtets vom

Paſcha gebilligt, weil dieſer die Haͤlfte der alſo erlangten Zechinen bekam, oder zu bekommen meinte. Freilich ſagt das Sprichwort:Erſt gerecht und dann großmuͤthig; aber Muſta⸗ phas Beweggruͤnde bei dem erſten Vorſchlage, welchen er dem Paſcha machte, um in ſolcher Art den Schaz zu fuͤllen, waren ſo vortrefflich daß wir ſie der Nachwelt uͤberliefern wollen. Zum Erſten, ſprach Muſtapha,iſt es entſchieden ausgemacht, daß bei allen derglei⸗ chen Angelegenheiten, Klaͤger ſowohl als An⸗ geklagte, Schurken ſind. Zum Zweiten iſt es unmoͤglich, ein Wort von dem zu glauben,

was beide Theile fuͤr ſich anfuͤhren. Zum Drit⸗

ten, auch mit der angeſtrengteſten Beurthei⸗

lung wirſt Du eben ſo leicht das Unrecht als

das Recht foͤrdern. Zum Vierten, wenn etwa

einem Manne durch unſeren Ausſpruch zufaͤllig

Unrecht geſchehen ſollte, ſo verdient er dies II. 21