Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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die gekraͤnkte Mißgunſt zu beſchreiben welche in den Herzen Mezrimbis und ſeines Vaters des Ober⸗Bramins wuͤtheten. Sie beſprachen ſich, beriethen ſich, machten Plaͤne und Anſchlaͤge. Noch war Acota nicht Koͤnig, obgleich er als ſolcher ſchon ausgerufen war, Koͤnig war er nicht eher als bis er mit der reizprunkenden Prinzeßin Ba⸗be⸗bi⸗bo⸗bu derRahm⸗Torte des Entzuͤckens vermaͤhlt worden, ſollte er vor ſeiner Vermaͤhlung am folgenden Tage, noch zerfezt oder mit Makel behaftet werden koͤnnen, ſo hatte der Bramin, nach dem lezten Willen des alten Koͤnigs ſeinen Nachfolger zu erwaͤh⸗ len, wen aber wuͤrde der anders erwaͤhlen, als ſeinen eigenen Sohn?

Vater, ſprach der junge Mezrimbi, deßen ſchoͤnes Antliz verzerrt war von den ſchaͤndlichſten Leidenſchaften Jehaͤnnums,ich habe mir die⸗ ſes ausgedacht mir ſtehen Stumme zu Gebot um meinen Willen zu vollziehen, auch beſize ich eine aͤzende zerfreßende Saͤure, die tief in das Fleiſch des ſtolzen Acota dringen wird. Ich weiß, er wird ſeine Zeit im Garten des Koͤnig⸗ lichen Haines verbringen; ich kenne ſogar die Laube, in welcher er um die ſchoͤne Prinzeß ge⸗ worben und ſie ſich gewonnen hat. Rufen wir

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