— 303—
„Ganz wahr, Muſtapha. Allah ſey gedankt, endlich iſt die Prinzeßin nun vermaͤhlt.“
„Verzeih' erlauchte Hoheit,“ ſprach Menon⸗ ni,„noch iſt die reizſchimmernde Prinzeßin nicht vermaͤhlt, noch iſt die Geſchichte nicht beendigt.“
„Wallah il nebi!“ rief der Paſcha unge⸗ duldig.„Bei Gott und dem Propheten, ſoll ſie denn gar nicht heirathen?“
„Allerdings, erlauchte Hoheit, nur grade jezt noch nicht. Soll ich fortfahren?“
„Ja, Menouni, und je ſchneller Du fort⸗ machſt, deſto beßer.“
Unter dem Rufe:„Lange lebe Aeotn, Suf⸗ fraria's legitimer Koͤnig——“
„Legitim, ſag' mir guter Mensunin was bedeutet das Wort.“
„Legitim, erlauchte Hoheit, will ſagen, daß ein Koͤnig und ſeine Nachkommen von Allah dazu auserwaͤhlt wurden ůber ein Volk zu herrſchen.“
„Ich ſehe aber gar nicht, daß Allah mit der Wahl Acotas viel zu thun hatte.“


