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Perſonen an unſern Bord kamen. In ihnen er⸗ kannte ich ſogleich Diener der Inquiſition, und eben ſo ploͤzlich fiel mir ein, daß meine Dar⸗ ſtellung einer hochwuͤrdigen Abtißin entdeckt, und daß mein Loos jezt beſiegelt ſey. Der Kap⸗ tain zeigte auf mich, ſie erfaßten mich, ich wurde in das Boot geſchafft und ſchweigend ruderten wir an's Land.
Am Hafendamme erwartete mich eine cchwarze Kutſche, die mich zum Inquiſitions⸗Pallaſte fuhr, wo ich in einen der tiefſten Kerker ge⸗ worfen ward. Am andern Tage erſchienen die Vertrauten, fuͤhrten mich zum Verhoͤrſale und hier wurde ich befragt, ob ich mein Verbrechen eingeſtaͤnde. Ich erwiederte, daß ich gar nicht wiße, weshalb ich angeklagt ſey. Noch einmal wurde ich gefragt, ob ich bekennen wolle, und als ich die naͤmliche Antwort wieder ertheilte, ward Befehl gegeben mich auf die Folter zu ſpannen.
Weil ich nun einſah, daß mir keine Ret⸗ tung bleibe, glaubte ich unnoͤthige Pein mir erſparen zu muͤßen, und erklaͤrte, daß ich be⸗ kenne.
„Was vermogte Dich zu der That?“ Ich wußte nicht wie ich antworten ſollte,


