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Antonius an, welches im Spiegel des Schif⸗ fes hing, und erflehten von dieſem Beiſtand. Weil aber der Heilige ihr Geſuch nicht ſogleich erhoͤrte, nahmen ſie ſein Bild aus dem Schrein hervor, machten ihm Vorwuͤrfe, belegten es mit allen Schimpfnamen, deren ſie ſich zu entſin⸗ nen vermogten, banden daßelbe endlich am Hauptmaſt feſt und geißelten es mit Tau⸗ Enden. 4 Das Fahrzeug zog inzwiſchen immer mehr Waßer; haͤtten ſie ſtatt zu beten mit dem Aus⸗ pumpen fortgefahren, ſo wuͤrden wir uns recht gut haben helfen koͤnnen, weil der Sturm nach⸗ ließ und weil das Schiff auch nicht ganz ſo viel Waßer zog, als im Anfange. Erboßt uͤber ihre Feigherzigkeit und durch den Gedanken, ſo viel Eigenthum verlieren zu ſollen, als ich am Bord hatte(denn als mein Eigenthum betrachtete ich die Waaren), erfaßte ich das am Maſte befindliche Heiligen⸗ bild, ſchleuderte es uͤber Bord und ſagte ih⸗ nen, ſie ſollten an die Pumpen gehen, wenn ſie Rettung wuͤnſchten. Das ganze Schiffs⸗ volk ſtieß ein Geheul des Abſcheues aus und wuͤrde mich dem Bilde nach in's Meer gewor⸗ fen haben, waͤre ich nicht eilig die Takelung


