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— 13— „Erzaͤhle Deine Geſchichtele rief der Paſcha
zornig. 1
„Es war vor etwa zwei Jahren, Hoheit, daß ich vor der Thür des Obſtladen ſaß, den Deine Hoheit vielleicht bemerkt hat, als Du uns geſtern Abend ſaheſt; ein junges Frauen⸗ zimmer, uͤber den geringen Stand erhaben, trat heran, gefolgt von einem Traͤger.„Ich brauche Melonen,“ ſagt ſie.„Ich habe ſehr ſchoͤne, alſo tritt hinein,“ ſag' ich, und in⸗ wendig reiche ich ihr vom obern Borte, auf welchem ſie ruheten, vier oder fuͤnf Nezmelo⸗ nen und vier oder fuͤnf Waßermelonen herab. „Nun, ſag' ich, junge Dame, Du wirſt be⸗ merken, daß dieſe viel ſchoͤnere Melonen ſind, ſag' ich, als Du gewoͤhnlich bekommen kannſt; deshalb iſt auch der geringſte Preis, den ich dafuͤr annehmen kann, ſag' ich....“
„Was!“ rief der Paſcha in groͤßeſter Übel⸗ laune;„Deine ſags ich ſind noch viel ſchlim⸗ mer, als Ali's Du weißt; laß ſie fort und erzaͤhle Deine Geſchichte.“
„Ich will Deiner Hoheit gehorchen wenn's moͤglich iſt. Ich nannte ihr den geringſten Preis; ſie ſchlug ihren Schleier in die Höhe und ließ mich eines der reizendſten Antlize in


