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keinen ſehr triftigen Grund zur Beſchwerde. Auf Fatimens Rath ſchickte der Paſcha eine junge und huͤbſche griechiſche Sklavin zum Ge⸗ ſchenke an Muſtapha; dieſe war aber Spaͤherin im Dienſte der Favorite, und ihr war von der lezten vorhergeſagt, des Vezirs Schickſal ſey entſchieden. Sie ſollte, wenn es ihr moͤglich waͤre, zu entdecken ſuchen, ob zwiſchen dem Vezir und dem Renegaten der die Flotte befeh⸗ ligte, ein Verſtaͤndniß beſtehe, denn von dieſer Seite allein, ließ ſich Gefahr ahnen. Die Griechin hatte noch keine Woche in Muſtaphas Harem zugebracht, da war ihr ſchon mehr als genug bekannt. Die Flotte war mit Geſchenken des Paſcha an den Sultan, nach Conſtantinopel geſchickt, ihre Ruͤckkehr wurde ſtuͤndlich erwartet.
Am Nachmittage dieſes verhaͤngnißvollen Ta⸗ ges zeigte ſich die Flotte, lag aber von Wind⸗ ſtille befallen einige Meilen vom Auslauf des Hafens auf der Rhede. Muſtapha eilte dies dem Paſcha zu berichten, der im Divan ſaß um Klagen anzuhoͤren und Urtheil zu ſprechen, ob⸗ gleich er keine Gerechtigkeit dadurch ertheilte. Als der Paſcha die Nuͤckkehr der Flotte vernahm,


