Teil eines Werkes 
3. Band (1835)
Entstehung
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bald er ſeinen Ankauf in Beſiz genommen hatte, mich abſteigen ließ, ſich ſelber in den Sattel ſezte, mir befahl des Pferdes Schweif zu erfaßen und ihm ſo zu folgen. Wurde Halt gemacht, ſo mußte ich ihm aufwarten und al⸗ les thun, was er von mir verlangte. Am fol⸗ genden Morgen ſezte er ſich wieder zu Pferd ich mußte zu Fuß hinterher. Das war ein har⸗ ter Dienſt fuͤr die Favoritin eines Sultans. Eine Woche lang ſuchte ich hinter ihm fortzu⸗ hinken, dann aber wurde es mir unmoͤglich. Wir zogen durch eine Stadt, ſobald wir auf der andern Seite aus dem Thore waren, ließ ich, weil er nicht Acht auf mich gab, den Schweif des Pferdes los und entfloh, ohne daß er es bemerkte.

Ich begab mich wieder in die Stadt, ermat⸗ tet von Hunger und Anſtrengung ſezte ich mich auf die Treppe eines großen Hauſes. Gekleidet in das koſtbarſte Pelzwerk trat eine Dame her⸗ aus, erkannte an meinem Anzuge daß ich eine Fremde ſey, ſtand bei mir ſtill, und fragte, wer ich waͤre. In wenigen Worten theilte ich ihr das Noͤthige mit, ſie gab Befehl mich im