Teil eines Werkes 
3. Band (1835)
Entstehung
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mich in eine Pferdedecke— und ſo ließen ſie mich um mein Ungluͤck zu bedenken.

An dieſem Abende machte ich die Entdeckung, daß ich durch Kriegsgluͤck, Eigenthum eines feindlichen Heerfuͤhrers geworden war, der nicht Zeit genug hatte, ſich mit der Liebe lange auf⸗

zuhalten, bei ihm verſtand ſich's von ſelber,

daß alles fertig gemacht ſein mußte. Immer aber war er ein ſchoͤner Mann, der, wenn nicht betrunken, gutmuͤthig und großherzig war; doch die Bivouaks, ſogar eines Generals, wa⸗ ren gewaltig verſchieden von den Ueppigkeiten, die mir Lebensgewohnheit waren. Meine Nah⸗ rung war ſchlecht und meine Wohnung noch ſchlechter. Ungluͤcklicherweiſe war mein Beſchuͤ⸗

zer, ſo wie die Sklavonier im Allgemeinen, ein

arger Spieler; zu meinem Erſtaunen trat eines

Morgens ein ſchoͤner junger Offizier in das

Zelt, dem der General mich ohne weitere Um⸗ ſtaͤnde uͤberlieferre.— Meine Schoͤnheit war im Lager bekannt geworden, der General, der Abends zuvor ſein ganzes Geld verſpielte, hatte mich fuͤr tauſend Zechinen ausgeſezt und auch dieſe verloren.